#10 Wie unser Fuhrpark bei Glätte im Winter vorgeht

Shownotes

Aktuell ist das Geräusch von Eiskratzern am Morgen allgegenwärtig im Landkreis. Ein weiteres Geräusch ist das von durchdrehenden Reifen aufgrund von starker Glätte. Ein Problem, das uns jetzt sogar zwang, die Abfuhr ausfallen zu lassen. Was Glätte für unseren Fuhrpark bedeutet und welche Entscheidungen im Hintergrund fallen, besprechen wir heute mit unserem stellvertretenden Fuhrparkleiter Christoph Schweers.

Transkript anzeigen

Dominik: Ein Geräusch das man an diesen kalten Tagen immer wieder hört im Landkreis Diepholz. Und ein weiteres, das man jetzt hört, ist dieses hier. Denn die Straßen sind glatt So glatt dass wir jetzt eine Abfuhr ausfallen lassen mussten. Was Glätte überhaupt für unseren Fuhrpark bedeutet und welche Entscheidungen da im Hintergrund fallen, das erfahren wir jetzt.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge What The Muc, dem AWG-Podcast und heute widmen wir uns mal einem frostigen Thema. Ich begrüße dazu dich, Christoph. Moin. Guten Morgen, Dominik Schön, dass du hier bist. Du bist der stellvertretende Fuhrparkleiter bei uns. Vielleicht kannst du nochmal ein, zwei Sachen zu dir erzählen.

Christoph: Ja, ich bin mit zuständig für unseren Fuhrpark mit knapp 50 Fahrern und wir sorgen dafür, dass tagtäglich der Müll im Landkreis Diepholz abgeholt wird.

Dominik: Genau. Trotz widrigster... Straßenverhältnisse, die wir jetzt gerade haben, genau, darum soll es gehen. Bevor wir rein starten glaube ich mal ganz frech offen gesagt eine kleine Einleitung, die ich heute Morgen in einem anderen Podcast gehört habe, die ich aber ganz charmant fand.

Und zwar ist heute am 4. Februar der Tag, an dem wir das aufnehmen und hochladen der Dependence Day, also nicht Independence Day, wie man es sonst kennt, sondern der Abhängigkeitstag, geht ursprünglich auf die Gründung von Facebook zurück, soll uns jetzt nicht weiter interessieren, aber es ermöglicht die herrlich passende Frage, Christoph wovon bist du denn so abhängig am Tag?

Christoph: Dieser Tage merken wir, wie abhängig wir tatsächlich von guten Straßenverhältnissen sind. Jeder Bürger merkt glaube ich momentan wie sehr uns der Winter mitnimmt und wie wenig wir es noch gewohnt sind, winterliche Verhältnisse zu haben. Nichtsdestotrotz müssen wir halt an die Städte Gemeinden oder auch an die Bürger appellieren die Straßen bestmöglich geräumt zu halten, damit wir überhaupt eine Chance haben, den Müll auch zuverlässig abzuholen.

Dominik: Ja, damit leitest du ja schon perfekt über in unser Thema. Dann ist es also auch was was dich privat betrifft aber auch dienstlich und zwar das Wetter. Wir hatten jetzt ja wieder eine Nacht mit Eisregen und glatten Straßen am frühen Morgen, die uns dazu zwangen Jetzt mal komplett die Abfuhr einzustellen.

Wir hatten das jetzt zweimal im Januar schon, dass wir nachträglich abgebrochen haben oder halt einige Straßen nicht anfahren konnten. Jetzt also der komplette Stillstand. Wann hast du das zuletzt erlebt bei der AWG?

Christoph: Also ich bin tatsächlich 14 Jahre jetzt bei der AWG. Dass wir mal komplett nicht rausgefahren sind, habe ich noch gar nicht miterlebt. Ja. Dass wir mal eine Tour abbrechen mussten ist schon mal vorgekommen oder halt auch jetzt gerade bei diesen anhaltenden frostigen Temperaturen haben wir das Problem, dass die Straßen vereist sind, gerade die Nebenstraßen und das Tauwetter setzt so gar nicht ein, von daher ändert sich an den Straßenverhältnissen halt auch nichts, weil die Gemeinden halt teilweise in diesen Nebenstrecken auch nicht streuen.

Und das so ein bisschen auf die Bürger leider Gottes abwälzen und da auch nicht jeder die Möglichkeit oder die Muße hat, das zu stemmen sage ich jetzt mal. Und wenn wir da nicht verkehrssicher fahren können, dann muss der Fahrer vor Ort dann halt auch entscheiden, wo es geht und wo es nicht geht. Da lassen wir den Kollegen, ja ein bisschen freier Hand, da sind die Fahrer die Profis Hut ab, dass sie das überhaupt bei den Witterungsverhältnissen so zuverlässig hinbekommen. Ja, da werden wir hier vom Schreibtisch niemanden zwingen irgendwo eine Sackgasse oder irgendeine vereiste Piste reinzufahren, wo der Fahrer sagt, da geht gar nichts.

Dafür mussten wir auch zu viele LKWs schon aus Gräben ziehen lassen und, und und. Da auch nochmal einen großen Dank an die Bauhöfe oder auch viele landwirtschaftliche Unternehmen, die uns da Hilfeleistung anbieten ... anbieten oder die wir auch in Anspruch nehmen können, um da einen LKW mal Anschubhilfe zu geben, wenn er auf einer Eisplatte nicht weiterkommt oder wirklich mal in den Graben gerutscht ist.

Dominik: Ja, okay. Da nimmst schon einiges vorweg. Wir fangen nochmal ein bisschen von vorne weiter an. Wenn wir das jetzt hochgeladen haben, sind ja schon entsprechende Nachrichten veröffentlicht auf unserer Internetseite und alles. Darum gehen wir jetzt mal gar nicht auf... ... konkrete Gebiete im Landkreis ein, die das betrifft auch vor dem Gesichtspunkt, dass dieser Podcast ja auch noch länger zu hören sein wird.

Von daher soll das ja eher so ein bisschen zeitloser werden. Du hast jetzt schon ein paar Sachen angesprochen, dass gerade so Seitenstraßen oft ein Thema sind und nicht befahrbar sind. Was bedeutet das für euren Betrieb im Fuhrpark generell Wie muss man sich das so als Bürgerinnen und Bürger vorstellen der frühe Morgen, ihr fangt ja so gegen halb sechs, seid ihr ja schon alle im Fuhrpark. Und dann wird ja schon mal ein kleiner Schlachtplan gemacht, da weiß man schon, wie entwickelt sich die Wetterlage oder wenn ihr anfahrt habt ihr ja selbst schon am eigenen Leib erfahren, wie die Straßen gerade sind.

Nimm uns da mal mit halb sechs morgens beim Fuhrpark AWG Basum.

Christoph: Ja, wie du gesagt hast, wir kommen jeder mit seinem Privat-Pkw schon zur Arbeit, haben schon eine Idee, wie die Straßen aussehen und wie gesagt, toi toi toi, bis jetzt Sind wir bis auf heute jeden Tag rausgefahren, wir sprechen morgens mit den Fahrern, da sind teilweise auch Fahrer die im Betriebsrat sind, wo die Kollegen vielleicht unsere ersten Ansprechpartner sind, wo wir sagen, Mensch, ist es zu verantworten ist es nicht zu verantworten, wie gesagt, wir werden da niemanden zwingen

irgendwas zu riskieren, sage ich jetzt mal. Von daher sprechen wir morgens kurz nach halb sechs eben, ... macht es Sinn rauszufahren, macht es keinen Sinn. Und prinzipiell versuchen wir jeden Kunden jede Straße anzufahren. Teilweise merken wir halt erst vor Ort, wo es geht und wo es nicht geht. Man hat natürlich so ein paar

Neuralgische Punkte in gewissen Gemeinden, wo man vorher schon eine Idee hat, das wird wohl nichts. Aber selbst da fahren die Fahrer erst mal hin und schauen halt, wie die Verhältnisse vor Ort sind.

Dominik: Okay, ja, und heute war am 4. Februar schon von vornherein klar, die prozentuale Chance, dass wir da fahren können, ist eher zu gering, da lohnt sich das Rausrücken gar nicht.

Christoph: Leider Gottes ja. Jeder hatte auf seinem Auto schon so einen Eispanzer auf den Straßen. Das hat absolut keinen Sinn gemacht, weil wir auch in den letzten Tagen schon gemerkt haben, die Seitenstraßen da wird die Situation leider Gottes nicht besser, dadurch, dass wir kein einsetzendes Tauwetter haben. Und wie gesagt, teilweise die Straßen nicht gestreut oder geräumt werden, bildet sich da so eine relativ feste Eisdecke und das war absehbar, dass es heute leider nichts wird

Dominik: du hast es am Anfang schon grob angesprochen, was ist denn so das Problem? Was ist denn an Seitenstraßen anders als an Hauptstraßen Also... Die Streufahrzeuge wenn man so unterwegs ist auf den gängigen Wegen dann ist ja soweit alles geschmolzen klar. Man hat immer so seine Glätte, weil auch vom Streusalz dann mal ein bisschen was antaut und wieder gefriert. Wieso ist das in Seitenstraßen anscheinend nicht so? Da ist doch eigentlich die Stadt auch unterwegs, sollte man meinen.

Christoph: Ja, sollte man meinen, da ist tatsächlich von Stadt zu Stadt auch unterschiedlich die Zuständigkeit geregelt Bei den Landes-, Bundes-, Kreisstraßen da ist es natürlich klar, da denkt sich der Bürger, Mensch, ich bin doch auch halbwegs zur Arbeit gekommen, kein Problem, war vielleicht ein bisschen langsamer als sonst. Das ist auch nicht das große Problem. Weil da halt verschiedene Bauhöfe oder halt auch das vom Straßenamt gestreut wird. In den Kommunen sieht das teilweise anders aus. Je nach Städten und Gemeinden, wo das auf die Bürger verlagert diese Pflicht. Sprich die Seitenstraßen werden dann nicht geräumt oder gestreut. Da wird dann in der entsprechenden Satzung festgehalten, wenn jeder Bürger seine Seite 1,50 Meter vom... ... von der Fahrbahn macht, dann ist die Fahrbahn ja frei. Aber man muss vielleicht auch mal realistisch sagen, gut, wer hat die Möglichkeit, da so eine Straße von so einem Eispanzer zu befreien? Ist vielleicht teilweise ein bisschen unrealistisch da. Wir hatten ja zehn Jahre gefühlt auch keinen richtigen Winter, von daher war vielleicht die Notwendigkeit auch gar nicht so da. Darum kann ich nur ein bisschen vielleicht auch dafür werben, dass die Kunden... Die sollen sich natürlich bei uns melden oder werden informiert Nur wenn eine Tonne mal nicht geleert wird, kriegen wir da sicher nicht eine Lösung. Nur dann, wir machen es auch nicht aus böser Absicht wir versuchen es ja, aber da sitzen wir irgendwie beide im Boot. Wir versuchen es, der Bürger ist teilweise zuständig, nur... Da müssen wir gemeinschaftlich gucken, wie wir dann bestmöglich die Tonne im Nachgang leer bekommen.

Dominik: Ja, und ich glaube, da können wir uns ja auf die Schulter klopfen Da ist die AWG ja eher dafür bekannt, bei Wind und Wetter rauszufahren. Also da können sich, glaube ich alle drauf verlassen Wenn mal nicht gefahren wird, dann hat das schon triftige Gründe

Christoph: Das hat die Vergangenheit gerade gezeigt. Da waren andere Landkreise ohne jemanden da wird es vielleicht auch wettermäßig ein bisschen anders ausgesehen haben. Aber wo andere Landkreise teilweise zwei, drei Tage vorher schon eine Müllabfuhr absagen.

Haben wir wirklich den Anspruch, dass wir morgens um halb sechs schauen, wie ist das Wetter wirklich und wenn wir es verantworten können, dann versuchen wir auch jede Tonne zu leeren.

Dominik: Du hast gerade schon angesprochen, dass es ja auch je nach Stadtgemeinde anders geregelt ist, wann jetzt die Hauseigentümer zuständig sind mit Straßen freimachen und so. Dann auch nochmal die Bitte, sich vielleicht bei Bedarf zu informieren, ob man da jetzt warten kann, dass die Stadt vorbeikommt oder ob man da selbst in der Pflicht ist. Und dann gerne gemeinschaftlich in der Nachbarschaft da vielleicht mal an das Thema rangehen. Du hattest schon eine lustige Anekdote da erzählt, die du mitbekommen hast. Ich sage mal Stichwort Bierchen. Vielleicht kannst du das nochmal wiederholen Und es gibt ja auch noch genau das Gegenteil Da können wir auch nochmal gleich drauf eingehen.

Christoph: Ja, das ist halt so eine Sache, wenn man wirklich in so... In vereisten Seitenstraßen oder in, meinetwegen auch in Sieke ist das teilweise der Fall, in sehr abschüssigen Straßen wohnt da weiß man eigentlich, wenn eine gewisse Wettervorhersage da ist, werden wir da Probleme bekommen. Da können wir eigentlich nur so ein bisschen Werbung machen, ja, A, Verständnis mitbringen oder vielleicht, wenn es dann, das soll sich auch keiner in Gefahr bringen, aber vielleicht die Tonnen dann im Zweifel auch mal 30, 40 Meter vorzuholen. Dass wir gar nicht in diese betreffenden Seitenstraßen rein müssen, dann hat man sie auch auf jeden Fall leer. Wir bekommen ja eine Menge Nachfragen oder auch Reklamationen derzeit. In Sulingen hatte ich eine ganz nette E-Mail bekommen oder auch ein Telefonat. Da hat eine Dame auch gesagt, Mensch, ich sage einfach mal meinem Mann und den Nachbarn Bescheid für Bier machen die doch auch alles, bekommen ein kleines Belohnungsbier und dann bringen die die Tonnen mal eben 30 Meter nach vorne.

Das ist dann auch sicherlich auf so einem nachbarschaftlichen Weg auch mal möglich. Auf der anderen Seite hatten wir auch die Anekdote dass uns jemand aus einer Seitenstraße mit Langlaufskiern entgegengekommen ist, weil ihm das mit dem Auto zu Fuß zu glatt war. Ja aber unseren Fahrer gleichzeitig dann angezählt hat, warum er denn wohl mit einem riesen LKW da nicht reinfährt, da muss man halt auch ein bisschen realistisch sein, wenn es denn nur mit Langlaufskiern oder Schlittschuhen geht, dann ist es mit dem LKW sicher nicht möglich und da können wir nur auf ein bisschen Verständnis und vielleicht auch ein bisschen mitdenken pochen oder dafür Werbung machen.

Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass wir jetzt, wir versuchen jede Tonne nachzufahren, vielleicht Bio machen wir schon mal Abstriche, das ist im Winter vielleicht nicht ganz so entscheidend. Da bieten wir aber teilweise auch Lösungsansätze an, dass man den Inhalt der Biotonne zum Wertstoffhof bringen kann zum Beispiel.

Also soll niemand auf seinem Müll sitzen bleiben, nur es kann diese Tage vielleicht schon mal einen Ausweichtermin geben. Da müssen wir ein bisschen um Verständnis werben.

Dominik: Ja, und man sagt ja immer wieder, so gerade seit Corona ist man sozialer so ein bisschen abgeschotteter, jeder für sich. Vielleicht um im Bild zu bleiben, ist das jetzt genau die richtige Möglichkeit, das soziale Eis ein bisschen zu tauen, mal mit der Nachbarschaft wieder ins Gespräch zu kommen und zu sagen, okay, komm, wenn wir jetzt alle ein bisschen anpacken und vielleicht da auch mithelfen kriegen wir unsere Tonnenleerung trotzdem noch geregelt Genau vielleicht den älteren Herrschaften auch mal behilflich sein.

Das vor allem, vor allem. Jetzt hast du gerade schon angesprochen oder das Beispiel erwähnt von dem Herrn auf Skiern und warum wir dann nicht fahren. Jetzt könnte man ketzerisch natürlich ihm recht geben und sagen, ja wieso, ihr habt doch viel dickere Schlappen da in euren LKW. Die Autos sind ja auch unterwegs, was ist mit euch los? Ihr müsstet doch viel besser auf der Straße liegen.

Christoph: Ja tatsächlich ist das Handling von so einem LKW dann teilweise doch schlechter, gerade wenn die mit ihren Zwillingsbereifungen vielleicht noch nicht so viel Gewicht haben. Und dann auch so eine eisplatte stehen dann hat man halt wirklich keinen grip und teilweise haben wir das dass die ja ein bisschen anschubhilfe dann von dem land oder lohnunternehmer benötigen weil man wirklich nicht vom fleck kommt also das kann man vielleicht mit zum etwas leichteren pkw mit winterreifen nicht ganz vergleichen dass das handling vom lkw wirklich schwieriger und man muss auch sagen dass Gerade in den abschüssigen Straßen fällt mir jetzt als Beispiel die Vogelsiedlung in Barien ein.

Wenn so ein LKW natürlich mal ins Rutschen kommt, der bleibt dann halt auch so schnell nicht stehen, bevor wir dann in irgendwelchen parkenden Autos oder in ihrem Gartenzaun landen. Dann müssen wir den Jungs vor Ort auch wirklich Vertrauen schenken und sagen, wenn ihr sagt, wir können dort nicht fahren, dann wird dort auch nicht gefahren.

Dominik: Da sind ein paar Tonnen mehr zu bewegen. Das Fahrzeug wird ja auch bei jeder Leerung dann schwerer. Das muss man auch noch mit einberechnen. Du hast die Biotonnen schon angesprochen, die ja anders als bei Restabfall oder Altpapier wo ihr versucht, Ersatzlos gestrichen wurden bisher, was ja auch darauf zurückzuführen ist, dass man sagt, Mensch, im Winter fällt nicht so viel Bioabfall an, die Gartensaison ist vorbei, die steht erst noch an.

Von daher ist das noch mal eher vertretbar, um auch den Fuhrplan dann noch mal besser aufbauen zu können. Da kommt jetzt nochmal zu, wenn man denn doch wieder fährt, dann möchte man natürlich erst recht, dass sie komplett leer ist, falls mal wieder sowas kommt. Da haben wir aber ja dann oft das Problem der anfrierenden Abfälle.

Also Bioabfälle sind dann ja oft ein bisschen feuchter die frieren gerne mal an. Da kriegen wir ja auch zwischendurch mal Meldungen oder so von wegen, die Biotonne wurde nicht geleert obwohl ihr da wart. Von wegen, die wurde stehen gelassen. Aber das hängt dann ja eher mit dem Frieren zusammen. Was hat es damit auf sich?

Christoph: Ja, das ist eigentlich unser normales Wintergeschäft, wenn wir nicht gerade so chaotische Straßenverhältnisse haben. Ja, das ist der Müll bei diesen Minustemperaturen gerade was wir jetzt haben, 4, 5, 6 Grad unter Null, dass da einfach das feuchte Material an den Tonneninnenwänden anhaftet und dann auch nicht aus, trotz mehrmaligen Anschlagen, halt nicht aus dem Behälter komplett rausrutscht. Kommt natürlich oftmals die Kritik, Mensch, dann schlagst du doch vernünftig an, nur dann haben wir das Problem, dass wir die Tonne wirklich... ... kaputtschlagen, das hat der eine oder andere vielleicht schon mal gemerkt, dann hat die einen langen Riss an der Seite oder schlimmstenfalls sind dann so eine Kräfte, dass die auch schon mal oben mit in den LKW katapultiert wird.

Ist beides nicht die Lösung, dann sagen die Jungs vor Ort schon mal, dann setzen wir sie halt wieder ab. Man muss halt auch sagen, man sieht auch nur, ob was auf der Tonne rausgefallen ist im Schüttungsraum. Direkt in die Tonne reinschauen kann der Fahrer nicht, ob da jetzt noch ein Drittel drin hängt zum Beispiel.

Er sieht, okay, da ist was rausgefallen. Gerade im Winter kann es ja auch mal sein, dass die nur halb voll ist. Also kann man dem Fahrer in dem Sinne auch da keinen Vorwurf machen. Er sieht das, was rausfällt, setzt sie dann wieder ab. Da kann man nur unsere üblichen Tipps die wir über unsere Kanäle ja auch rausgeben oder auch auf Nachfrage, dass wir den Bürgern sagen, Mensch, pack ein bisschen Zeitungspapier in die Tonne das saugt vielleicht die Feuchtigkeit auf.

Oder was meiner Meinung nach noch am meisten hilft, mit einem Spaten innen drin längs Am Müll dran runterstechen dann rutscht da wieder noch so ein Eisblock raus. Das erhöht halt schon mal die Wahrscheinlichkeit dass die Biotonne auch leer wird.

Dominik: Okay, und dann ist man auch gewappnet für die Fälle, wo dann vielleicht mal ersatzlos gestrichen wird. Genau. Christoph, ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast. Es gibt noch viele spannende Themen rund ums Thema Fuhrpark und Verschiebetage bei Feiertagen und sowas Dem werden wir uns mal alles in Zukunft noch widmen. Jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf das Thema Eis. Das haben wir, glaube ich ganz gut abgedeckt.

Und ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Ich hoffe, dass ihr sicher unterwegs seid, wenn ihr dann wieder fahrt. Und ja, alle Zuhörerinnen und Zuhörer behalten Sie die Berichterstattung im Blick. Und dann bleibt nur noch zu wünschen auch bei Ihnen gute Fahrt und sauber bleiben, würde ich sagen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.